Philosophie / Texte

Texte zur Aufstellungsarbeit

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Margret Barth
"Sichtbare Bindungen der Liebe"
Wie das Verdrängte zum „Bild“ wird.

Eine wesentliche Grundlage systemischer Verstrickungen scheint zu sein, dass alles das, was im Familiensystem nicht gelebt wurde, was zu Unrecht verhindert wurde, was nicht gesehen wurde oder wird, zwangsweise auf irgendeine Weise sichtbar Erscheinung werden will.
- Nicht gelebte (im wahrsten Sinne des Wortes „ver-schmerzte“) Gefühle, wie die Trauer um ein totes Kind, müssen von Späteren (Kindern, Enkeln, Urenkeln, Nichten und Neffen) zum Ausdruck gebracht werden, z. B. durch depressive Phasen.
- Nicht gefühlte Liebe will sichtbar werden, z. B. durch Tränen oder Herzprobleme.
- Auf nicht geachtete Personen muss hingewiesen werden, z. B. dadurch, dass jemand ein ähnliches Leben lebt oder dadurch, dass jemand sich so verhält, dass er durch sein Tun auch weniger geachtet wird. ...

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"Kinderlosigkeit"
Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger, vom 21. Juni 2006
Claudia Lehnen sprach mit Margret Barth (MB)

Kann Stress zu Unfruchtbarkeit führen?
MB: Auf jeden Fall. Allerdings denke ich, dass der Stress häufig ein äußeres sichtbares Symptom für andere Probleme und Ängste ist.
Und die wären?
MB: Es kann zum Beispiel sein, dass die Frau dem Partner nicht traut. Vielleicht hat er Kinder aus einer früheren Beziehung, um die er sich nicht "wie ein Vater" kümmert. Der Körper schützt die Frau dann unbewusst vor einer Schwangerschaft, weil sie dem Mann nicht genug traut. ...

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Margret Barth
"Systemische Wirkungen bei der Abtreibung"
- Erfahrungen aus der Aufstellungsarbeit -

I.) Die Eltern geben – die Kinder nehmen
Zu den Ordnungen von Geben und Nehmen zwischen Eltern und Kindern gehört, dass die Eltern geben und die Kinder nehmen. Die Eltern geben den Kindern das Leben und alles, was sie von ihren eigenen Eltern genommen haben und was sie als Paar voneinander nehmen. Die Eltern geben sich so wie sie sind, sie geben das, was sie zu geben in der Lage sind. ...

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